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Gut ausgeschlafen und gefrühstückt fahren wir zuerst hoch auf den Flagstaff Hill in Russell von wo man eine herrliche Aussicht auf die Bay of Islands hat. Dann geht es mit der Fähre zurück nach Opua und weiter nach Kawakawa. Hier hat Hundertwasser als sein letztes Werk die öffentlichen Toiletten und ein paar Gebäude in der Nähe gestaltet. Schaut interessant aus ... Inzwischen hat sich der Himmel stark bewölkt und über der Stadt geht ein Regenschauer nieder. Das ist die Gelegenheit, mal wieder zum Friseur zu gehen. Während wir dann noch lecker Fish & Chips essen scheint schon wieder die Sonne.

Wir fahren nun ein Stück auf der SH 1 nach Süden. Etwa 20 km vor Whangarei können wir dem Verkehr wieder ausweichen: eine schöne ruhige Straße führt zur Tutukaka Coast. nach etwa 20 km sind wir wieder am Meer: Pause an der Sandy Bay. Es schaut nach Regen aus doch schon wenige Minuten später sind alle Wolken über der Küste verschwunden. Ein paar kurvige Hügel weiter ist Tutukaka. Nur ein winziger Punkt auf der Landkarte aber eine riesige Marina mit unzähligen Schiffen! Gute Gelegenheit für einen Kaffee. Der Wirt erzählt, daß er vor fünf Jahren aus Wales eingewandert ist und wie sehr er die Gegend mag - Neid!

Schließlich fahren wir weiter nach Whangarei. Kurz nach 17 Uhr sind wir im Stadtzentrum und zu unserer großen Überraschung haben hier alle Läden gerade zu gemacht. Dafür drängt jetzt alles in die großen Super- und sonstigen Märkte am Stadtrand. Auf dem Weg hierher sind wir an einem Caravanpark vorbeigekommen: Whangarei Falls. Dorthin fahren wir nun zurück und bleiben heute Nacht. Ein netter kleiner Platz, gut eingerichtet - wir genießen das Spa und den Pool. Im TV-Room hängt ein erschreckender Zeitungsartikel an der Wand: Raubüberfall auf Touristen, die an den Whangarei Falls in ihrem Auto übernachten wollten. Außerdem eine lange Aufzählung von Einbrüchen in Autos auf eben diesem Parkplatz. Neuseeland scheint doch nicht mehr das reine Paradies zu sein.