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Von der Sonne geweckt stehen wir zeitig auf und sitzen nach dem Frühstück noch eine Weile faul in der Sonne. Schließlich fahren wir vor in den Ort.

Heike gefällt es in Kerikeri, alles was man braucht, viele kleine Kramläden. Ich finde eine freundliche Dame in einem Copyshop, die mich das X-Drive an ihren PC anschließen läßt. Große Erleichterung: alle Dateien sind auf der Festplatte. Seit ein paar Tagen piepst das X nicht mehr, wenn der Kopiervorgang beendet ist und ich hatte mich nicht mehr getraut, die Dateien zu löschen.

Wir fahren nun weiter nach Pahiha. In Waitangi gäbe es etwas Maori-Geschichte zu sehen; der Parkplatz ist randvoll und schon der Zugang zum Gelände kostet Eintritt. Darauf haben wir jetzt keine Lust. Dafür gibt es im Ort, an der Straße nach Pahiha, ein Gelände zu betreten, das sich auch dem Thema "Friedensvertrag" widmet. Hier verbringen wir eine Weile und halten zweites Frühstück.

In Pahiha ist die Pause nur 30 Minuten lang - Parklimit im Zentrum. Wir schauen kurz in ein paar Läden und fahren weiter nach Opua. Von hier gibt es eine kurze Fähren-Überfahrt nach Okiato auf einer Halbinsel in der Bay of Islands. Von hier fahren wir die kurvige und bergige Küstenstraße nach Whakapara. Es gibt nicht so viele Gelegenheiten für einen Stop wie an der Doubtless Bay. Wenn die Straße mal zu einer Bucht hinunter führt gibt es keinen Strand, keine Möglichkeit anzuhalten oder es ist Privatgrund. Hoch über den Klippen halten wir dann endlich mal am Straßenrand an. Während des Picknicks können wir beobachten, wie eine Herde Kühe drüben an einen Strand kommt und ein paar gar zum Wasser gehen. Meer scheint ihnen aber doch nicht zu passen, sie verschwinden wieder.

Nach ein paar mehr Kilometern dann eine Abzweigung links: Bland Bay. darüber haben wir irgendwo was gelesen! 8 km Gravelroad laut Karte - tatsächlich ist die Straße jedoch in sehr gutem Zustand. Eine schöne Strecke führt zum kleinen Ort, der auf einer schmalen Landzunge zwischen Bland Bay und Whangaruru Harbour liegt. Ein wunderschönes Fleckchen Erde ist das hier! Der Campingplatz ist leider schon - wahrscheinlich seit Ostern - außer Betrieb. Das Tor ist aber offen, es stehen etliche unbewohnte Caravans herum, gleich nebenan ist eine geöffnete öffentliche Toilette - man könnte sich einfach hier her stellen; unsere Vorräte an Wasser und Essen würden zum Übernachten reichen ...Wir verbringen eine Weile am Strand und fahren dann noch ein Stück zum North Head Reserve. Hier gibt es einen DOC-Campground - auch sehr hübsch. Aber wenn wir bleiben, dann vorne. Da ist es schöner. Also fahren wir zurück und stellen uns schön an den Strand. Kaum öffnet man eine Autotür wird man jedoch von kleinen Fliegen umschwirrt! Argh, das wird nichts. Ohne Küche, den ganzen Abend im Auto hocken? Dann lieber doch nicht hier bleiben.

So fahren wir schließlich zurück nach Russell und bleiben auf dem dortigen Top 10 Holiday Park. Bei Licht an einem Tisch in der Gemeinschaftsküche tippt es sich einfach besser - ein bisschen bequem sind wir ja schon :)