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Der Tag beginnt wie die letzten zuvor: Von der Sonne geweckt, dann Wolken. Zum Frühstück gar ein Schauer doch dann wird es besser. Wir fahren noch einmal durch Downtown und dann auf dem Motorway 1 über die große Harbour Bridge nach Norden. Ein Stück aus der Stadt raus stoppen wir an einer Raststätte zum Tanken und Kaffee trinken. Hier hat es auch ein I-Site und es gibt einige Broschüren zu Nordland. Nachdem wir beim Kaffee ein bisschen darin gelesen haben, ändern wir den Plan: wir fahren diesmal im Uhrzeigersinn, also die Westküste hinauf. Wir hoffen, dadurch auch etwas dem starken Verkehr zu entkommen, der auf dem Highway in Richtung Bay of Islands herrscht.

Also geht es nun über eine kleine Straße nach Westen und dann auf der SH 16 nach Wellsford. Unterwegs sieht man immer wieder den Kaipura Harbour, eine riesige Bucht, um die die Straße in weitem Bogen und ziemlich bergig herum führt. Inzwischen hat es kaum noch Wolken, es wird wieder heiß im Auto, die Sicht ist allerdings nicht gut - es ist diesig im Westen.

Nach einer Portion leckeren Fish & Chips in Wellsford geht es - leider - wieder auf der Hauptstraße SH 1 weiter auf der immer noch dicker Verkehr herrscht. Nach 28 km die Erlösung, die H 12 zweigt links ab und nun geht es in Richtung Westküste. Unterwegs machen wir einen Abstecher nach Pahi, einem kleinen Ort unten an einer Bucht des Kaiparo Harbor. Es zeigt sich mal wieder, daß der Atlas total veraltet ist, die Straße ist doch schon länger asphaltiert. In der Nähe vom Strand, gleich neben dem ziemlich vollen Campground, steht ein riesiger Baum, ein aus Australien stammender "Moreton Bay Fig". In der Bucht dümpeln etliche Boote malerisch vor sich hin.

Gut erholt machen wir uns wieder auf den Weg. die folgenden ca, 40 km bis Dargaville sind ziemlich öde: eben und geradeaus. Dafür hat im Ort ein Supermarkt geöffnet. Nun sind wir auch schon fast am Ziel für heute. Nur noch gut 10 km, links ab der Hauptstraße liegt Baylys Beach mit einem Campingplatz. Der ist auch ziemlich voll aber wir kommen noch unter. Endlich noch ein Gang zum Strand, der weiter vom Campground entfernt ist als gedacht. Aber es hat sich gelohnt. Dummerweise bin ich zum "nur mal guggen" ohne Kamera los gelaufen und darf nun also zurück und alles holen - diesmal nehme ich aber gleich das Auto um hinunter zum Meer zu fahren, wo Heike wartet.

Zurück auf dem Campingplatz gibt es eine kleine Überraschung: unser Nachbar lädt uns zu einem frisch gefangenen, frisch geräucherten Fisch ein - hmmmm, sehr lecker und erspart uns, das Abendessen zu kochen.