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Wir werden von der Sonne geweckt. Nur draußen über dem Meer sind Wolken zu sehen, toll. Die schieben sich allerdings mit großer Geschwindigkeit in Richtung Land und als wir abfahren liegt der Campingplatz schon im Dunkeln. Immer mehr Wolken ziehen heran während wir die Küste entlang nach Westen fahren. In Opotiki gibt es die ersten Tankstellen seit 360 km mit vernünftigen Benzinpreisen und auch sonst alles was man so braucht. Whakatane ist dann noch größer. Dort steigen wir nach kurzem Stop gerade rechtzeitig wieder ins Auto, bevor es zu schütten anfängt. So bleibt das Wetter für die nächsten 50 km auf dem Weg nach Rotorua. Kurz vor der Stadt wird es etwas besser, es regnet nicht mehr.

Erster Stop: Outdoorsman Headquaters; die kaputten Schuhe werden anstandslos umgetauscht, klasse. Nun Mittagessen: das erste, was wir sehen, ist "Valentines" mit einer Reklame für ein Lunch-Buffet; ok, probieren wir mal aus. Die Speisen sind aber etwa auf Kantinen-Niveau. Jetzt sind wir jedenfalls satt. Noch ein bisschen Stadtbummel, dann Vorräte aufstocken bei Pack'n Save, einer Art riesiger Aldi. Es ist jetzt Donnerstag Nachmittag vor Ostern und es ist die Hölle los: wir sind gerade rechtzeitig gekommen, denn als wir wieder aus dem Laden kommen steht man bereits Schlange um auf den Parkplatz rauf zu kommen. Ganz Neuseeland scheint sich jetzt für die Feiertage einzudecken.

Dichter Verkehr herrscht, als wir auf dem Highway 5 in Richtung Hamilton aus der Stadt fahren. Die ganzen 70 km auf der Strecke kommt uns ein nicht endender Auto-Strom entgegen. Erfreulich dagegen: die Wolkendecke reißt auf und bald scheint die Sonne.

Wir fahren bis Karapiro am gleichnamigen Lake. Auf der anderen Seite des Stausees gibt es einen Campingplatz auf dem wir bleiben. Über die Feiertage ist der Platz fast komplett ausgebucht, die nächsten Nächte könnten also spannend werden ...