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Ja, wir erwachen heute mal wieder mit in paar neuen Insektenstichen an diversen Körperteilen. Aber es ist schönes Wetter, der Rest ist egal. Wir müssen heute nach Picton zur Fähre. Die geht aber erst um sechs Uhr abends, so können wir uns auf dem Weg dorthin Zeit lassen. Es geht gemütlich zurück zur SH 6 und weiter bis Linkwater. Hier machen wir einen Abstecher nach Norden.

Eine kurvige Straße führt in die bergigen Ausläufer zwischen den Sounds hinein. Wir fahren bis Te Mahia und wieder zurück. Unterwegs an einer Bucht wird eine ausgedehnte Mittagspause eingelegt. Schließlich geht es weiter über die kurvige SH 6 nach Picton. Bis zur Fähre ist noch Zeit, die wir bei einem Kaffee mit dem - längst überfälligen - Schreiben von Postkarten verbringen.

Die Überfahrt ist diesmal ruhiger. Leider kann man bald ein dichtes Wolkenband im Norden erkennen. Die Hügel rings um Wellington verschwinden dann auch in Wolken. Auf etwa halber Strecke kommt das andere Fährschiff entgegen. Als die beiden Fähren aneinander vorbei fahren taucht dazwischen eine Herde kleiner Delphine aus dem Wasser auf.

Es ist neun Uhr und dunkel in Wellington. Die nächsten Campingplätze sind alle ziemlich teuer - zu teuer für einen Stellplatz für die Nacht. So wird dies die erste Nacht in der wir wild campen, fast mitten in Wellington. Nicht weit vom Fährhafen, eine Nebenstraße oben am Town Belt, eben, ruhig, es gibt sogar eine Toilette keine 100 m weiter.