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Was für ein Unwetter! Wir haben beide das Gefühl, keine Minute geschlafen zu haben, der Regen hat heftig aufs Auto getrommelt und der Wind hat dran gerüttelt. Gegen Acht Uhr hört der Regen plötzlich auf: Aufstehen, frühstücken. Ringsum ist aber alles tief wolkenverhangen und von den Bergen rinnen tausend Wasserfälle.

Leider beginnt es bald wieder heftig zu regnen und dauert an, als wir in Richtung Schiff losfahren. Parken kann man nicht direkt an der Anlegestelle sondern muß das Auto schon einen halben Kilometer vorher abstellen. Während wir uns noch Gedanken machen, wie wir so wenig naß wie möglich am Boot ankommen, sehen wir einen Shuttle-Bus Leute am Parkplatz aus- und am Hotel einladen. Prima, bis dort hin ist der Regen auszuhalten.

Komisch, ich hatte bisher nur Bilder vom Milford Sound bei tollem Wetter gesehen. Aber Auf dem Schiff wird uns nochmals vesichert, daß wir uns in einer der feuchtesten Gegenden der Erde befinden und uns wegen dem Wetter also keine Gedanken machen müssen. Heute gibt es jedenfalls hauptsächlich Wasserfälle zu sehen sowie ein paar Seelöwen. Außerdem gibt es für ca. eine halbe Stunde heftigen Seegang und die meiste Zeit Regen. Wenn es grad nicht regnet, dann steuert der Kapitän einen Wasserfall an - so dicht, daß ein eventueller Mangel an Feuchtig gleich behoben ist.

Wir haben also den Regenwald bei Regen gesehen, irgendwie passend. Machen wir uns nun auf den Weg zurück nach Te Anau. Das Wetter wird bald besser. Leider fühlt sich Heike nicht so gut, erst die Wellen und nun die Schaukelei auf der Straße ... wir stoppen auch auf der Rückfahrt nur ein paar mal kurz um ein paar Bilder zu machen. Von Te Anau fahren wir schließlich noch ein kleines Stück weiter und bleiben auf dem netten Campingplatz in Manapouri.