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Es regnet ein bisschen, doch bald verschwinden die Wolken über dem Meer und ziehen sich in die Berge zurück. So wie es wärmer wird und der Wind nachläßt tauchen immer mehr von den lästigen Fliegen auf ...

Der Caretaker vom Campingplatz versichert uns, das der Weg zum Oparara Basin für den Van kein Problem sei und sich ein Besuch lohnen würde; das Wetter sei auch o.k. Also machen wir uns doch auf den Weg dorthin.

Nach etwa 10 km in Richtung Norden zweigt der Zufahrtsweg ab. Ein großes Warnschild rät Campern und Trailern dringend von einer Fahrt ab - wir merken bald, warum. Die Straße ist Abenteuer: Gravel, selten wirklich zweispurig, teilweise extrem steil. Zum Glück ist der Dreck ziemlich trocken und wir kommen arg durchgeschüttelt am Car Park an. Oh, schon eine Menge Leute hier. Fliegen scheint es kaum zu geben, prima. Wir machen den Gang zum Moria Gate Arch. Nach kurzem Geklettere führt der Pfad eine halbe Stunde durch wunderschönen, moosbehangenen Regenwald bis zum Arch. Man durchquert sogar ne kleine Höhle.

Auf dem Rückweg treffen wir die Schweizer vom Farewell Campground - Neuseeland ist klein :) Zurück am Auto kurze Stärkung - was nun? Da es eher mehr als weniger Wolken werden beschließen wir, auf weitere Wanderungen und auch den DOC Campground zu verzichten und zurück nach Westport zu fahren. Auf der Fahrt zurück aus dem Wald stellt sich das Auto einmal fast quer, die tiefen Querrillen an den starken Gefällen wollen wirklich sehr langsam genommen werden.

Wieder unten am Meer sieht es wirklich ziemlich trübe aus, kein Vergleich zum tollen Wetter gestern. Wettervorhersagen für mehr als einen Tag scheinen in Neuseeland fast unmöglich. Die gut 100 km nach Westport sind bald geschafft. Einkaufen, weiterfahren? Nein, wir fahren nur noch ein Stück in Richtung Cape Foulwind und bleiben dort auf dem Holiday Park.

Nach dem Abendessen noch ein Gang zum Strand um den Sonnenuntergang anzuschauen.